Wissenschaftliche Studie zur Geschichte des HRC 1925-1965
Der HRC hat seine Vereinsgeschichte für die Zeit von 1925 bis 1965 durch eine wissenschaftliche Studie erforschen lassen. Der Fokus dieser Studie liegt auf dem Nationalsozialismus und dessen Auswirkungen auf unseren Club.
Die gedruckte Studie kann beim Club zum Selbstkostenpreis von 20 € zzgl. Versandkosten (2 €) erworben oder hier heruntergeladen werden.
Wir möchten im offenen Dialog zu der Studie stehen. Für Fragen oder Anmerkungen wendet Euch/wenden Sie sich gern an uns.
AG Erinnerungskultur im HRC
studie@hamburger-ruderinnen.de

Das Fazit des Historikers:
- Der HRC hat sich sehr früh nach der NS-Machtübernahme mit dem neuen Regime arrangiert.
- Eine widerständige Haltung lässt sich im HRC zu keinem Zeitpunkt feststellen.
- Die Einführung des Arierparagraphen war nicht nur antisemitisch, sondern geschah in vorauseilendem Gehorsam.
- Es spricht einiges dafür, dass nach 1933 jüdische Mitglieder ausgeschlossen wurden.
- Die nationalsozialistische Ideologie prägte den bürgerlichen Club während der gesamten NS-Zeit.
- Neben dieser strukturellen Belastung gab es die persönliche Belastung einzelner Mitglieder.
- Nach 1945 gab es – abgesehen von einer kurzen Phase – eine hohe personelle Kontinuität.
- Bis 1965 fand keine Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit statt.
